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Dienstag, 25. Mai 2010

Ein Ghosthunter erzählt - so fing alles an

Das unten beschriebene Erlebnis ereignete sich das erste mal am 3.9.1998. Seit diesem Tag konnte ich es bisher 4 mal “beobachten”, mal stärker, mal schwächer…

Vorgeschichte

Ich, meine Frau und unser Sohn wohnen in einem kleinen Haus, direkt neben einer Bahnlinie. Privatbahn, Meterspur, kein Güterverkehr seit 1989 mehr. Normal bekommt man es nicht mit, wenn ein Zug kommt, da das Haus so gut gebaut wurde das Geräusche sehr gut gedämmt werden. Man kann sagen, wir wohnen eigentlich recht ruhig, trotz Bahnlinie und Hauptstrasse.

Bei der Bahngesellschaft gibt es so eine Sage, die einen ehemaligen Lokführer betrifft. Dieser soll in den Gründerjahren der Linie, um 1950, den ersten schweren Unfall gehabt haben. Eine junge Frau und zwei Kinder sollen die Schienen überquert haben als er mit seinem Zug gerade aus einer Kurve gefahren kam. Die junge Familie soll, als sie den Zug sahen, wie gelähmt auf dem Gleis stehen geblieben sein, der Lokführer hatte keine Chance mehr, seinen Zug zum stehen zu bringen. Die drei waren auf der Stelle tot.
Der Lokführer war für Monate nicht mehr fähig, einen Zug zu fahren, zu groß soll der Schock gewesen sein. Nach einem knappen halben Jahr traute er sich wieder, fuhr genau eine Woche, als er eines Tages einfach nicht mehr zu seinem Dienst erschien. Die alarmierte Polizei fand ihn in seiner Wohnung, erhängt an einem Balken. Auf dem Wohnzimmertisch fanden sie einen Brief, in dem er sagte, er sehe immer diese drei Menschen, die durch seine Schuld das Leben haben lassen müssen! Es tue ihm leid, er könne es nicht ertragen, Gott soll seiner Seele gnädig sein.