Samstag, 29. Mai 2010

TAPS – die Geister, die ich rief

Einige kennen die TV Serie Ghost Hunters sicher auch. Bei uns läuft diese auf das Vierte, jede 2. Nacht. Leider schon ewig nur Wiederholungen und die ganzen Folgen kennt man mittlerweile zur Genüge, obwohl sie immer wieder sehr Spannend sind und man immer wieder neue Sachen findet, die man noch nicht gesehen hat.

Auf Grund der Serie im TV sind TAPS in Foren oft im Brennpunkt heisser Diskussionen; kann man aus einer PU eine fesselnde Sendung machen, die den Amerikaner jede Woche vor den TV lockt, ohne dabei nicht ein wenig in die Trickkiste zu greifen…

Ich kenne die Arbeit von TAPS abseits der grossen Kameras. Abgesehen davon, dass die Crew von TAPS sehr nett ist, leisten sie sehr gute und seriöse Arbeit. TAPS (The Atlantic Paranormal Society) leisten eine Arbeit, die mich beflügelt, die mein ganzes Team beeindruckt.




Betrachtet man Ghost Hunters, so kann man sagen, die Grundidee der Sendung ist gut. Es zeigt, etwas übertrieben, eine PU im Zeitraffer. Man muss da ja auch zwei oder drei Tage in 40 Minuten packen. Alleine das ist schon kein einfaches Unterfangen. Und dabei ist es klar, dass man dem Zuschauer etwas bieten muss. Wenn in 100 Folgen nur in einer einzigen etwas vorkommt, was paranormaler Herkunft ist; wer will das schon über einen längeren Zeitraum schauen?
Aber auch bei diesem Gesichtspunkt muss man gestehen; auch bei Ghost Hunters finden TAPS nicht in jeder Folge einen Geist. Selbst dort gibt es viele Dinge, die sich ganz natürlich erklären lassen. Das macht das Format für mich zu einem der besten, was das Thema Geisterjagd angeht.



Ableger von Ghost Hunters, so zum Beispiel Ghost Hunters International, haben für mich einen ungleich tieferen Stellenwert! Von der Aufmachung her den echten Ghost Hunters sehr ähnlich, wurde hier aber zu sehr in die Trickkiste gegriffen. Mit dieser Vorgehensweise schadet man den Ruf seriöser Geisterjäger mehr als das man diesen untermauert.




Abschliessend kann ich nur sagen, es ist gut dass es Serien gibt, die ein wenig was für den Bekanntheitsgrad von uns Ghost Hunter machen. Das aber bei so einem Format in die Trickkiste gegriffen wird, sind wir ehrlich, ist die Schuld der Zuschauer. Zugegeben, zu 90% ist unser Beruf nicht sonderlich aufregend. Aber wenn wir mal etwas finden….
Aber man bekommt immerhin einen Einblick, mit was wir unser tägliches Brot verdient.

Infos zu TAPS und Ghost Hunters entnehmt ihr bitte der offiziellen Seite von TAPS und dem Eintrag bei Wikipedia.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen